Samstag, 24. Mai 2014

Wir sind auf Reisen - Frankreich, Schweiz

Frankreich - Schweiz 2014



Als Ziel ist die Camargue in Frankreich ausgegeben. Der Weg dort hin ist noch nicht festgelegt, gilt aber genauso als Ziel. Den Freitag haben wir uns schon freigenommen, den Bulli gepackt und  Mittags aus München verabschiedet.


Ab an den Bodensee, in Meersburg das traumhaft-schöne Wetter samt Örtchen genossen und in Worblingen an der Schweizer Grenze einen Schlafplatz gefunden.  Direkt an einem Naturbad stehen wir idyllisch an einem Bachlauf. Das einzige Nervige ist der übereifrige Landschaftsgärtner, der seinen Rasen während unserem Frühstück mäht ;-)



Zürich soll sehr schön sein, stimmt auch. Sehr reizvoll am See gelegen beeindruckten uns nach kurzer Zeit eher die zahlreichen Sportwagen. In München ist man ja schon einiges gewöhnt,  die Schweizer müssen es aber noch übertreiben ;-)
Ein bissl Sonne tanken am Zürichersee ...


Für die pure Dosis Schweizer Alpengefühl sorgt der Ferienhof Rüti bei Morschach mit traumhaften Panorama und weiterhin perfektem Sommerwetter. Auf einer kleinen Alm mit allerlei Haustieren stehen wir mit dem Bulli direkt an der benachbarten Kuhweide. Wer in der Gegend ist, sollte hier auf jeden Fall vorbeischauen - sehr idyllisch.







Uns gefällt es hier so gut, dass wir gleich noch einen Tag auf dem Rüti-Hof drangehängt haben. Eine kleine Wanderung zu dem Bergdörfchen Stoos war unsere heute Tagesbeschäftigung. Danach wurde der Nachmittag mit Lesen und in der Sonne faulenzen vor unserem Mucki genossen.

Montag Vormittag ging es bei strahlendem Sonnenschein Richtung Süden. Alles hatten wir eingepackt, nur die Sonne wollte uns nicht folgen, trauriges Regenwetter empfing uns in Bern. Die Laune wurde durch die charmante Architektur (Bern Unesco Weltkulurerbe) während einem gemütlichen Stadtbummel aufgeheitert. 




Durchwachsen blieb es bis zu unserem Etappenziel in Hauteville sur Fier, nur entlang des Genfer Sees wurden wir von Sonnenschein begleitet. Die Nacht verbrachten wir auf einer abgelegenen Straußenfarm im Regen. 


Dienstag früh hörten wir, dass es im Süden mit dem Sonnenschein etwas besser aussehen sollte. Da wird nicht lang überlegt und der Bulli in diese Richtung gelenkt. Ab Grenoble bestätigte sich das Gerücht, die Sonne kam zum Vorschein.


Hoffen wir dass es so bleibt, in Digne-les-Bains, der Hauptstadt der Provence sind wir heute zu Gast. Voller Vorfreude auf einen entspannenden Thermenbesucht, mussten wir feststellen, dass die Bordsteine im vorprovenceialischen Örtchen wohl schon früher hochgeklappt werden. So versuchten wir unser Glück auf dem örtlichen Campingplatz und genossen hier die thermalen Sanitäranlagen.


Schon am nächsten Morgen (Mittwoch) machten wir uns auf nach Quinson um im Basses Gorges du Verdon eine Wanderung zu unternehmen. Knapp 4 Stunden führte uns der Weg durch die Natur entlang der Schlucht und über die Hochebene. Von der atemberaubenden Landschaft ließen wir uns zu einem weiteren Tag in Quinson überreden. Am Donnerstag-Morgen liehen wir uns beim örtlichen Paddelspezialisten ein Kajak und erkundeten diesmal die Schlucht zu Wasser - herrlich, anstrengend, zum Baden aber noch zu frisch!



Unser eigentliches Urlaubsziel erreichten wir nach knapp einer Woche, Donnerstag-Abend bauten wir unser Lager am Campingplatz "la Brise" in St. Marie de la Mer auf. Im Nachhinein gesehen, gäbe es mindestens zwei schöner gelegene Übernachtungsmöglichkeiten. Als Tipp: Den Stellplatz des gleichen Campingplatzes direkt am Meer gelegen aufsuchen, einfach an den asphaltierten Stellplätzen vorbeifahren, soweit bis nur noch die Natur um einen ist. Oder direkt am Strand des Etang du Galabert stehen und den Kite-Surfern über die Schulter schauen. Die Camargue hat uns mit ihrer vielfältigen Natur beeindruckt, auf einer Radtour entlang Küste gabs so einiges zu entdecken. Flamingos, weiße Pferdchen, viele weitere Besonderheiten der Gegend. 3 Tage verbrachten wir hier und konnten auch so richtig ausspannen.







Geographisch nähern wir uns nun wieder Richtung Heimat, eine Sightseeing-Tour durch Arles und Avignon standen für Sonntag auf dem Programm. Die beiden Städtchen sind wegen ihrer architektonischen Bauwerke einen Besuch wert. Auf der Weiterfahrt hatten wir das erste Mal so richtig Pech mit dem Verkehr und standen durch und auch noch nach Orange im Stau. 
In unserem Wanderführer (Rother - sehr zu empfehlen) hatten wir uns eine Wanderung entlang der Ardeche-Schlucht vorgenommen. Für die nächste Nacht kam uns der Campingplatz "des Gorges", der direkt am Startpunkt unserer Wanderung liegt, sehr entgegen. 
Entlang der Ardèche läuft man mitten in der Natur, die mehr als abwechslungsreich hier ihre Facetten zur Schau stellt. Von glatten Felsplateaus, steilen Hängen und bewaldete Stellen, führte der Weg über sandige Passagen bis hin zu einer abenteuerlichen Kletterpartie, bei der durch einen "Kamin" in einer Höhle gekraxelt werden musste. Leid i sogs eich, des war da Wahnsinn! ;-) nach guten 3 Stunden kamen wir wieder am Mucki an und waren begeistert. Hier sollte sich jeder, der die Natur schätzt, einmal umsehen. 


...  rechts gings in die Höhle rein ...
... und unten wieder raus.

Die gemütliche Heimreise sollte noch über Genf führen, kurz vor der Großstadt wurde Mucki unruhig. Ein seltsames Ruckeln unter Belastung bei niedrigen Drehzahlen trat immer häufiger auf. Der Motor wurde bis zu 120°C heiß, der weitere Weg wurde bei verlangsamter Geschwindigkeit unter Beobachtung der Symptome fortgeführt. Auf der Autobahn war eine relativ problemlose Fahrt möglich und es ging non-stop auf direktem Weg Heim quer durch die Schweiz bis nach St. Magarethen an der österreichischen Grenze. Nach einer kurzen Nacht auf dem Parkplatz eines Naturbades ging es am Morgen zum Frühstücken weiter nach Lindau.

Zum Abschied unserer Tour gönnten wir uns einen Besuch in der Kristall Therme in Füssen. Mit den Königsschlössern im Blick fühlten wir uns wieder daheim angekommen. Den ADAC brauchten wir letztendlich nicht mehr und Mucki samt Inhalt schaffte es ins Ziel nach Germering.


Fazit:
Dafür dass wir noch wenig Frankreich-Erfahung haben, hat es uns an viele schöne Fleckchen verschlagen. Vor allem hat uns die Schweiz beeindruckt, hier werden wir sicherlich noch öfters Erholung suchen. Wir freuen uns schon auf weitere Abenteuer und machen Mucki erstmal wieder fit.


 la FIN(chen)

Mittwoch, 21. Mai 2014

Vienna Bilder

Robert der neue Besitzer hat uns zwei Bilder zukommen lassen, neue Kennzeichen und doch die Alte.

Dienstag, 20. Mai 2014

2 x blau

Eigentlich dachte ich mir Wanjas und unser neuer Käfer hätten die gleiche Farbe - aber wohl nicht. Nach einer kleinen Ausfahrt haben wir uns noch im Biergarten die Sonne aufs Haupt scheinen lassen.

Samstag, 17. Mai 2014

Finchen fährt nach Hause


Wie letztes Wochenende haben wir uns Freitag auf den Weg nach Ronneburg gemacht, es hat alles wunderbar geklappt. Die Strecke über Ulm- Würzburg-Frankfrut war dagegen deutich angenehmer zu fahren. Nach knapp 3,5 Std Fahrzeit waren wir "oben".
Samstags um 11.00 Uhr ging es zur Übergabe, davor konnt ich nicht lange schlafen, eine Woche warten kann echt lang und nervig sein ;-) . Die ganzen Formalien wurden geklärt, das Cabrio eingetütet und los nach München. Einen sehr traurigen Besitzer ließen wir zurück, der aus privaten Gründen seinen Fuhrpark auflösen muss. An dieser Stelle möcht ich kurz für seine Firma "werben" http://www.tacho-thomas.de/ , wer überarbeitete Amaturen oder Ähnliches braucht ist hier genau richtig!
Die knapp 400km teils über Landstraße, genoßen wir anfänglich bei strahlendem Sonnenschein, später zogs im Süden zu, Verdeck wurde geschloßen und weiter gekäfert.
Daheim angekommen, bleibt erst mal ein schwammiges Fahrgefühl, das aber durch den guten Zustand des Käfers und die super Optik vergessen wird.
In Kürze gibt es bestimmt mehr zu unserem neuen Schätzchen.
 
 
 
 
 
 
 

Samstag, 10. Mai 2014

Freitag, 9. Mai 2014

Dürfen wir vorstellen: Finchen

Etwas ganz besonderes haben wir heute in Ronneburg Nähe Frankfurt entdeckt. Zuvor war uns eine Anzeige im Bugnet ins Auge gestochen, ohne Bilder aber mit vielversprechender Beschreibung.

Den Freitag haben wir es nur bis 13Uhr in der Arbeit ausgehalten, 4,5 Std später waren wir endlich da. Zäh ging es auf der Straße zu, doch wurden wir dann dafür entschädigt.  Ein süßes blau-weißes Käfer-Mädchen fuhr an uns vorrüber.
Der erste Eindruck war schon sehr positiv,
nach genaurem Hinsehen gab es wenig auszusetzen. Der Lack ist nicht perfekt, die Innenausstattung in extravagantem rot dafür sehr gelungen. Über die herrliche Farbkombination, mit Exportstoßstangen, liegenden Scheinwetfern ... *träum*

Bald gibt es mehr Details zum Käfer und eine ausführliche Vorstellung.