Dienstag, 14. Juli 2026

Zillertal Camping Aufenfeld 2026

Es ist einfach ein fester Termin im Jahr: Zusammen mit Mucki und den Kindern ging es für uns wieder Richtung Österreich auf den Camping Aufenfeld im Zillertal! 

Wir waren ja schon die letzten Jahre dort und sind immer wieder begeistert – die Anlage bietet so unfassbar viele Möglichkeiten für die Kids, dass man an einem einzigen Wochenende kaum alles ausnutzen kann. Das Wetter hat absolut mitgespielt, die Stimmung war top und das Beste: Der Bulli zieht dank der neuen Felgen-Reifen-Kombi wie auf Schienen über die Berge! 

Aber ich muss auch mal ein ehrliches Wort loswerden: Die Preisentwicklung auf den Top-Plätzen finde ich mittlerweile echt bedenklich. Für ein normales Wochenende (1 Erwachsener + 2 Kinder) standen am Ende 254 Euro auf der Rechnung... Das ist für Camping im Bulli schon eine Ansage.

Trotz des stolzen Preises hatten wir ein geniales Wochenende und die gemeinsame Zeit im Zillertal war jeden Kilometer wert. Die Tradition lebt auf jeden Fall weiter! 

Mal Hand aufs Herz: Wie seht ihr die aktuelle Preisentwicklung auf den Campingplätzen? Ist bei euch die Schmerzgrenze auch langsam erreicht oder sagt ihr: „Für perfekten Service und glückliche Kids zahle ich das“?

 

 

Montag, 13. Juli 2026

Camping Saison wird bald eröffnet

Es stehen noch ein paar Servicearbeiten, TÜV und Gasprüfung an, damit die Campingsaison erfolgreich starten kann.

Dienstag, 7. Juli 2026

Mucki - Neue Felgen

Es gab frischen Wind in den Radkästen für unseren 1979er VW T2b Westfalia! Wir haben Mucki einen komplett neuen Satz Felgen und Reifen spendiert, und das Ergebnis hat unsere Erwartungen absolut übertroffen.


​Das Besondere an dem neuen Setup: Wir fahren jetzt die legendären 15 Zoll Lemmerz Felgen in den Dimensionen 7J x 15 H2 ET25. Aber jetzt kommt der eigentliche Schrauber-Clou: Die Felgen stammen ursprünglich von einer alten Mercedes S-Klasse! Um den klassischen Look beizubehalten, wurden sie extra mit speziellen Haltern versehen, damit die spiegelnden, originalen VW-Chromradkappen perfekt darauf passen. Bestückt ist das Ganze mit satten 205/65 R15 Reifen. Wie gefällt euch das Custom-Setup?

​Ein riesiges Dankeschön geht an dieser Stelle raus an Mathias für den genialen Support und das stressfreie Abwickeln von dem ganzen Eintragungskram! Ohne die Hilfe mim TÜV wäre so ein Projekt nur halb so schön. 🤝🛠️

​Ehrlicherweise habe ich jahrelang bewusst Abstand davon genommen, mir helle Felgen zu gönnen. Damals wurde gefühlt jeder zweite Kieft en Klok Bulli aus den USA mit weißen Felgen rübergeschifft – man hatte sich irgendwie sattgesehen. Aber dieser edle Cremeton im Kontrast zu Muckis Taigagrün sieht einfach verdammt stimmig aus. Ich bin absolut schockverliebt! 💚🤍


 

Montag, 29. Juni 2026

Fiat 500 Abarth - Gardasee Tour


Was für ein starkes Wochenende! Zusammen mit meinen zwei Spezln Roman und Atri ging es für uns Richtung Süden. Der Grund? Atti hat sich am wunderschönen Lago d’Iseo schockverliebt – und zwar in einen putzigen Fiat 500 Abarth! 

​Die Hinroute führte uns standesgemäß über den spektakulären Passo del Tonale weiter Richtung See. Dort angekommen wurde das italienische Schätzchen feierlich eingesammelt, sicher auf dem Anhänger verzurrt und ab ging es nach Brescia für die Bürokratie.

​💡 Stadl-Wissen – Import-Formalitäten in Italien:

Wusstet ihr eigentlich, wie der Oldtimer-Export direkt in Italien läuft? Für uns war es das erste Mal! Man fährt dort zu einer offiziellen Agentur, dem STA (Sportello Telematico dell'Automobilista) bzw. der Zulassungsstelle, um die Formalitäten zu klären und den Wagen für den Export im italienischen Register (PRA) abzumelden. Hat zum Glück alles reibungslos geklappt!

​Weil der bürokratische Teil so geschmeidig lief, haben wir uns danach noch einen echten Urlaubstag in Sirmione am südlichen Ufer des Gardasees gegönnt. Ein herrlicher Ort, aber der Touri-Faktor schlägt dort aktuell im Juni auf der Skala wirklich bis ganz nach oben aus. 

​Um dem Trubel komplett zu entkommen, haben wir uns kurzerhand eines der führerscheinfreien 40-PS-Boote geschnappt und sind entspannt über den Gardasee geschippert. Die beste Entscheidung des Tages! 

​Ein absolut herrliches Männerwochenende, das nach Wiederholung schreit.

​Lieber Atti, viel Freude mit deinem neuen Abarth-Zwerg und allzeit gute, knitterfreie Fahrt! 

 


 

Mittwoch, 3. Juni 2026

Mucki - Hochalpentour Timmelsjoch

Das große Ziel liegt direkt vor uns. Jeder Höhenmeter, den ich mit Mucki (unserem 79er VW T2b) bergauf fahre, erfüllt mich mit einem puren, unbeschreiblichen Freiheitsgefühl. Es ist völlig egal, ob man im Porsche, im luftgekühlten Klassiker oder auf dem Rennrad sitzt – hier oben strebt jeder nach demselben Ziel und spürt die Magie der Berge.

​Jede der 30 Kehren der Timmelsjoch Hochalpenstraße ist ein Genuss, besonders wenn man die Sonne auf seiner Seite hat. Absolut erstaunlich sind aktuell die meterhohen Schneekanten, die direkt am Straßenrand aufragen. Auf einmal bist du mitten im Hochgebirge: Alles wirkt karg und rau, aber genau darin liegt dieser friedliche, stille Charme. Um das voll aufzusaugen, habe ich mir oben abseits des Trubels einen Spaziergang verordnet. Ein Perspektivenwechsel für den Kopf – ich hätte den ganzen Tag dort oben verbringen können (und habe es heimlich auch fast getan). 😉

​⏳ Ein kleiner Blick in die Geschichte des Passes:

Wusstet ihr eigentlich, auf welch geschichtsträchtigem Boden wir hier Reifenabdrücke hinterlassen? Schon 6.300 v. Chr. trieben steinzeitliche Hirten ihre Tiere über das Joch. Der Pass wurde bereits 1241 erstmals urkundlich erwähnt und war im Mittelalter ein wichtiger Handelsweg für die Kaufmannsgeschlechter. Die moderne Nordtiroler Straße wurde übrigens 1959 eröffnet, während die steile Südrampe nach Südtirol wegen der politischen Spannungen erst 1968 für den Durchgangsverkehr freigegeben wurde. Jede Kurve hier atmet Geschichte!

​Irgendwann hieß es dann aber: Motoren an für die Talfahrt. Ein gigantischer Ausblick, aber eine echte Tortur für die Bremsen!

​🛠️Mein Bulli-Schraubertipp für die Abfahrt:

Fahrt bergab maximal so schnell, wie ihr auch bergauf fahren würdet – die Motorbremse ist im schweren Bulli dein bester Freund!

​Jetzt die Frage an die sportliche Fraktion: Wie handhabt ihr das im Porsche, im tiefen Oldschool-Racer oder im sportlichen Käfer? Lasst ihr ihn rollen oder schont ihr die Beläge?



  

Montag, 1. Juni 2026

Mucki -Walchensee, Jachenau und Ahornboden

Mucki, unser 79er VW T2b, rollt wieder durch die bayerischen Alpen. Unser erster Stopp: Fall am Sylvensteinsee. Hier, tief im Voralpenland, findet man einen dieser herrlich ruhigen Plätze, die man im Kopf abspeichert.


​Besonders gefreut hat mich, dass Wanja keine Mühen gescheut hat: Er ist heute früh morgens mit Finchen, unserem Käfer Cabrio, direkt aus München los, damit wir die Tour gemeinsam genießen können. Wenn zwei luftgekühlte Klassiker gemeinsam durch die Berge knattern, ist das Glück einfach perfekt.

​Kaum ist der Motor aus, kehrt diese besondere Ruhe ein. Das Rauschen der Wälder, die frische Bergluft und das Licht, wenn die Sonne das Taigagrün von Mucki zum Leuchten bringt – da wird der Kopf sofort frei.

​Genau das ist für mich das wahre „Vanlife“: kein großer Luxus, einfach Natur, Freiheit und Zeit. Für alle, die die Region erkunden wollen: Der Sylvensteinsee, die Jachenau sowie der Ahornboden sind nicht nur eine wunderschöne Kulisse, sondern der ideale Ausgangspunkt für Touren. Nehmt unbedingt, kein scheiß, unbedingt die kleine, feine Mautstraßen Richtung Tirol - welche? Alle!

​Ich bin gespannt, welche Pässe die nächsten Tage noch unter die Räder kommen.


Freitag, 8. Mai 2026

Dienstag, 5. Mai 2026

Bulliausfahrt Füssen

Maiwochenende im Voralpenland 

Was für ein langes, sonniges Wochenende – es fühlt sich fast wie Urlaub an.

Wanja und ich haben die Bullis aus dem Stadl geholt und uns ein einfaches Ziel gesetzt:
Zeit haben. Ohne Eile. Ohne Plan.

Also ging’s Richtung Füssen, an die bayerisch-tiroler Grenze.
Ein Zwischenstopp im Walderlebniszentrum Ziegelwies – perfekt für die Kinder, ein bisschen Bewegung, ein bisschen Natur.

Und während man so unterwegs ist, merkt man wieder:
Unser Voralpenland braucht keinen großen Plan.
Ein paar Kilometer, gute Gesellschaft und offene Fenster reichen völlig aus.

Manchmal liegt das Gute einfach direkt vor der Haustür.
Man muss nur losfahren.