Mittwoch, 3. Juni 2026

Mucki - Hochalpentour Timmelsjoch

Das große Ziel liegt direkt vor uns. Jeder Höhenmeter, den ich mit Mucki (unserem 79er VW T2b) bergauf fahre, erfüllt mich mit einem puren, unbeschreiblichen Freiheitsgefühl. Es ist völlig egal, ob man im Porsche, im luftgekühlten Klassiker oder auf dem Rennrad sitzt – hier oben strebt jeder nach demselben Ziel und spürt die Magie der Berge.

​Jede der 30 Kehren der Timmelsjoch Hochalpenstraße ist ein Genuss, besonders wenn man die Sonne auf seiner Seite hat. Absolut erstaunlich sind aktuell die meterhohen Schneekanten, die direkt am Straßenrand aufragen. Auf einmal bist du mitten im Hochgebirge: Alles wirkt karg und rau, aber genau darin liegt dieser friedliche, stille Charme. Um das voll aufzusaugen, habe ich mir oben abseits des Trubels einen Spaziergang verordnet. Ein Perspektivenwechsel für den Kopf – ich hätte den ganzen Tag dort oben verbringen können (und habe es heimlich auch fast getan). 😉

​⏳ Ein kleiner Blick in die Geschichte des Passes:

Wusstet ihr eigentlich, auf welch geschichtsträchtigem Boden wir hier Reifenabdrücke hinterlassen? Schon 6.300 v. Chr. trieben steinzeitliche Hirten ihre Tiere über das Joch. Der Pass wurde bereits 1241 erstmals urkundlich erwähnt und war im Mittelalter ein wichtiger Handelsweg für die Kaufmannsgeschlechter. Die moderne Nordtiroler Straße wurde übrigens 1959 eröffnet, während die steile Südrampe nach Südtirol wegen der politischen Spannungen erst 1968 für den Durchgangsverkehr freigegeben wurde. Jede Kurve hier atmet Geschichte!

​Irgendwann hieß es dann aber: Motoren an für die Talfahrt. Ein gigantischer Ausblick, aber eine echte Tortur für die Bremsen!

​🛠️Mein Bulli-Schraubertipp für die Abfahrt:

Fahrt bergab maximal so schnell, wie ihr auch bergauf fahren würdet – die Motorbremse ist im schweren Bulli dein bester Freund!

​Jetzt die Frage an die sportliche Fraktion: Wie handhabt ihr das im Porsche, im tiefen Oldschool-Racer oder im sportlichen Käfer? Lasst ihr ihn rollen oder schont ihr die Beläge?



  

Montag, 1. Juni 2026

Mucki -Walchensee, Jachenau und Ahornboden

Mucki, unser 79er VW T2b, rollt wieder durch die bayerischen Alpen. Unser erster Stopp: Fall am Sylvensteinsee. Hier, tief im Voralpenland, findet man einen dieser herrlich ruhigen Plätze, die man im Kopf abspeichert.


​Besonders gefreut hat mich, dass Wanja keine Mühen gescheut hat: Er ist heute früh morgens mit Finchen, unserem Käfer Cabrio, direkt aus München los, damit wir die Tour gemeinsam genießen können. Wenn zwei luftgekühlte Klassiker gemeinsam durch die Berge knattern, ist das Glück einfach perfekt.

​Kaum ist der Motor aus, kehrt diese besondere Ruhe ein. Das Rauschen der Wälder, die frische Bergluft und das Licht, wenn die Sonne das Taigagrün von Mucki zum Leuchten bringt – da wird der Kopf sofort frei.

​Genau das ist für mich das wahre „Vanlife“: kein großer Luxus, einfach Natur, Freiheit und Zeit. Für alle, die die Region erkunden wollen: Der Sylvensteinsee, die Jachenau sowie der Ahornboden sind nicht nur eine wunderschöne Kulisse, sondern der ideale Ausgangspunkt für Touren. Nehmt unbedingt, kein scheiß, unbedingt die kleine, feine Mautstraßen Richtung Tirol - welche? Alle!

​Ich bin gespannt, welche Pässe die nächsten Tage noch unter die Räder kommen.


Freitag, 8. Mai 2026

Dienstag, 5. Mai 2026

Bulliausfahrt Füssen

Maiwochenende im Voralpenland 

Was für ein langes, sonniges Wochenende – es fühlt sich fast wie Urlaub an.

Wanja und ich haben die Bullis aus dem Stadl geholt und uns ein einfaches Ziel gesetzt:
Zeit haben. Ohne Eile. Ohne Plan.

Also ging’s Richtung Füssen, an die bayerisch-tiroler Grenze.
Ein Zwischenstopp im Walderlebniszentrum Ziegelwies – perfekt für die Kinder, ein bisschen Bewegung, ein bisschen Natur.

Und während man so unterwegs ist, merkt man wieder:
Unser Voralpenland braucht keinen großen Plan.
Ein paar Kilometer, gute Gesellschaft und offene Fenster reichen völlig aus.

Manchmal liegt das Gute einfach direkt vor der Haustür.
Man muss nur losfahren. 



Montag, 27. April 2026

ACM 2026

Finchen durfte heute raus in die herrliche Sonne.
Auf der Theresienwiese versammelten sich beim ACM zahlreiche Oldtimer – dazu das Frühlingsfest direkt nebenan. Eine Mischung, die man nicht genießen sollte.

Wir haben die Gelegenheit genutzt, sind auf die Bavaria gekraxelt und später mit dem Riesenrad über München geschwebt. Von oben sieht vieles leichter aus.

Danach eine zünftige Pause im Bierzelt – ehrlich gesagt:
Balsam für die Seele.

Gemeinsam mit Flo war das ein richtig schöner Tag zwischen Altblech, Frühlingsluft und Münchner Gemütlichkeit.

Wer den Trubel der großen Wiesn eher meidet, sollte das Frühlingsfest wirklich im Auge behalten.
Hier geht’s noch etwas entspannter und gemütlicher zu.

Und wir sind sicher:
Das ein oder andere Volksfest im Landkreis wird dieses Jahr auch noch besucht. 😉

 

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Donnerstag, 16. April 2026

Rückfahrscheinwerfer T2a

Irgendwann in der vergangenen Saison war mal wieder was an der Elektrik. Bei der Reparatur ist dann der Sicherungskasten bzw. eine Klemme auf Masse geraten und 1-2 Sicherungen sind geflogen. Zudem ging dann der Rückfahrscheinwerfer nicht mehr. 

Jetzt weiß ich, dass auch hier die Sicherung rausgeflogen war, diese aber nicht im Sicherungskasten verbaut ist, sondern hinten an der Zündspule.

Ein neuer Schalter fürs Getriebe lag schon parat, den musste ich Gott sei Dank nicht verbauen. Ich habe erstmal durchgemessen, mir den Schaltplan angeschaut und dann gehofft, dass es nur die Sicherung ist. Es war die Sicherung. Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert!



Samstag, 11. April 2026

Motorservice Toasti - Schlauchpaket und Überholung der Anbauteile

Der Ausbau am beigen ’79er T2b Riviera geht weiter. Ein neues Schlauchpaket aus dem IG T2 Forum liegt bereit – die ersten Teile sind bereits verbaut, weitere Arbeiten folgen.

Toasti fährt einen Typ-4-Einspritzer.
Ein besonderes Aggregat, das vor allem eines verlangt: Sorgfalt.
Falschluft ist hier kein Detail, sondern entscheidend – deshalb arbeiten wir ruhig, sauber und ohne Abkürzungen.

Kleine Schritte, ein wacher Blick und Respekt vor der Technik.