Die Wahl der Bilder ist durch, es werden 2 Bilder von uns im Kalender zu finden sein.
Zwei Bullis, ein Plan – und eine Menge Herzblut
Manchmal schreibt das Schrauberleben selbst die besten Geschichten.
Wir haben neben unserem frisch entdeckten VW T1 Samba noch einen weiteren Bulli, der nach Liebe ruft: unseren 1979er T2b Riviera „Toasti“
Toasti begleitet uns schon seit 2021 – angeschafft für Toni (11) und Basti (8), damit sie Schritt für Schritt ihren eigenen Bulli aufbauen können. Ein Projekt für die Kindheit, für die Jugend, für später… ein Stück luftgekühlte Tradition.
Jetzt stehen wir vor der großen Frage:
Was soll zuerst hergerichtet werden – der T1 oder der T2b?
Unsere Lösung: Beides – aber mit Plan!
Der T1 Samba
wandert in die heimische Garage. Hier starten wir über den Winter mit Ruhe und Fokus die Arbeiten. Ein echtes Herzstück, das uns sicher noch oft zum Staunen bringen wird.
Toasti – der T2b Riviera
soll 2026 neuen TÜV bekommen und schon in der nächsten Saison ein paar Bewegungsfahrten erleben. Ein Bulli, der weiterlebt – für die Kids, für die Familie, für die nächsten Generationen Schrauber.
Projekt Toasti – Der nächste Schritt zurück auf die Straße
Um unseren T2b Riviera „Toasti“ wieder zuverlässig auf die Straße zu bringen, geht’s jetzt ans Eingemachte:
Der Typ4-Einspritzer muss raus.
Sobald der Motor draußen ist, werden wir:
✔️ alle alten Schläuche ersetzen – Sicherheit & Laufkultur first
✔️ den Batterieboden schweißen – da warten ein paar ehrliche Löcher auf frisches Blech
✔️ einen kompletten Technik-Check durchführen – damit Toasti nächstes Jahr wieder Spaß und keine Sorgen macht
Wer hat mir bereits fleißig geholfen? Klar: Toni und Basti
Ein Schritt nach dem anderen – aber genau so macht Schrauben Freude.
Toasti soll rollen. Und das ordentlich.
Beim zu schwungvollen Öffnen der Fahrertür hat das alte Material leider aufgegeben und ich hatte den Türöffner gleich mit in der Hand. Eigentlich ein leichter Job dachte ich mir, aber das alte Teil wollte zuerst nicht von der Verzahnung runter und dann wollte der gebrauchte Ersatz nicht wieder drauf. So wurde ein wenig gefeilt und der Sicherungsstift abgeschliffen bis es passte. Wenn es mal nicht weiter geht, einfach einen Tag Pause machen, nachdenken, neue Energie sammeln und in Ruhe von Vorne beginnen. Das hilft sehr oft und ist deutlich besser als irgendwas schnell schnell zusammen zu murksen oder das nächste Teil kaputt zu machen.
Die hinteren verbauten Steinschlagecken gefallen mir beim Käfer nicht, die sind oben viel zu gerade, auch wenn es original war. Meiner Meinung nach passt das nicht zum schönen runden Design der Knutschkugel. Unter den alten Aluteilen verbarg sich leider viel Rost, v.a. auf der Fahrerseite, den wir erstmal weitestgehend abgeschliffen und mit Owatrol-Öl konservierten haben. Die neuen Steinschlagecken aus Edelstahl von EMPI kaschieren es ein wenig und lassen dennoch die Zeichen der Zeit nicht gänzlich verschwinden.
Langsam geht es voran und Stück für Stück wird er mein Käfer ! Wenn es nicht so viel Rost auf der anderen Seite wäre, würde es ohne Steinschlagecken auch gut aussehen.
Wow sehr geil, diese alten Vasen gehören ja irgendwie zum Käfer, aber das Standard-Blümchen-Design passt irgendwie nicht so gut. Also habe ich einen Designer beauftragt meine Vorstellungen mit Stift und Pinsel umzusetzen.
Hat er ganz gut gemacht, Danke Andi!
Ihr könnt nun entscheiden welche Bilder in den IG T2 Kalender 2026 gewählt werden. Schaut mal vorbei und gebt eure Stimme ab.
Nachtrag: Im Urlaub ist mir bereits aufgefallen, dass der Motor gar nicht mehr schön starten wollte. Gerade bei längerer Standzeit oder auch bei bei hoher Luftfeuchtigkeit mit Regen.
Unterwegs hatte ich das im Auge, aber wollte nicht zu viel schrauben, erst als ich einen genaueren Blick in den Motorraum wagte, zeigte sich im Detail der Fehler. Die Zündkerzen waren durch, die Verteilerkappe hatte es hinter sich. Was mich am meisten beunruhigte, war die Beschaffenheit der Benzinleitungen. Hier flog erstmal alles bis zum Tank raus und wurde ersetzt.
Ratet mal: jetzt springt auch der Typ 4 wieder tadellos an.
Unser VW T1 Samba hat seinen Platz gefunden – warm, sicher und umgeben von neunden Kollegen.