Mittwoch, 5. Oktober 2022

Korsika - letzte Bilder

 Im Urlaub haben sich doch einige Bilder angesammelt, jetzt hauen wir nochmal alles raus. Schee wars - bis zum nächsten Mal!

Samstag, 1. Oktober 2022

Car Wash Mucki

 Der Schmutz muss runter, salzige Meeresluft, Staub und Fliegen hinterlassen Spuren. Nach einem erfrischenden Waschgang schaut die Welt wieder taigagrün aus.


Mittwoch, 28. September 2022

Feedback - autarke Energieversorgung

3 Wochen Korsika haben gezeigt welche Stärken & Schwächen in unserer autarken Energieversorgung liegen. Das Herzstück ist die Dometic Kühlbox CFF20, die wirklich sehr gute Dienste verrichtet. Wegen dieser mussten wir erst auf Powerstation & Solarpanel erweitern. Aber im Camping-Alltag harmoniert das Trio sehr gut. 

Kühlbox Dometic CFF20:

Priorität 1: Es gab immer kühles Bier! Zusätzlich waren kalte Getränke für die ganze Familie garantiert. Die restlichen verderblichen Dinge, die vor der Hitze geschützt werden wollten, fanden ebenfalls Platz. Man muss sich etwas beim Einkauf einschränken, aber für uns war es ausreichend. Der Westikühlschrank wurde als Kühlfach genutzt und anfangs mit Gas betrieben, bis dieser seinen Dienst in der Hitze quittierte. Wir fühlten uns bestätigt, dass eine moderne Kühlbox eine schöne Ergänzung ist. Vor allem weil wir den Platz zwischen den Vordersitzen nutzen konnten. Optimierungsbedarf besteht nur an den Gurtschnallen. Wir können uns problemlos anschnallen, verrutscht jedoch die Box während der Fahrt und die Gurtschnalle wandert neben die Kühlbox, muss erst die Box zurecht gerückt werden, um den Gurt zu entriegeln. Die Kühlleistung ist herausragend, der Vergleich mit dem Westikühlschrank gewinnt die Dometic Kühlbox haushoch. Wir hatten diese nachts ausgeschalten, um zum einen Energie zu sparen und zum anderen die Geräuschkulisse zu minimieren. Im Urlaub passierts auch, dass man zu faul oder vergesslich ist. Wurde die Kühlbox im Betrieb gelassen, stört es kaum wenn nachts der Kompressor anspringt, alle können beruhigt weiterschlafen. Und nun zur Energieversorgung, hier kommen Powerstation und Solarpanel ins Spiel.

Powerstation Ecoflow River Pro  & Solarpanel Ecoworthy 120W:

Man sollte immer bedenken, welchen Stellplatz man auswählt, steht man unter hohen, schattigen Bäumen, wird die Solarleistung erheblich reduziert. Nur ohne Verschattung kommt das System ordentlich in Schwung. Das Solarpanel Ecoworthy, soll auf dem Papier 120W liefern, davon sind wir, wie erwartet, meilenweit entfernt. In der Realität bedeutet das, wir erreichten Peak-Leistungen von 80 Watt (bei Idealbedingungen). Ich war jedoch viel zu faul um das Panel ständig auszurichten und den optimal Winkel zu finden. Dafür legte ich das Panel einigermaßen zur Sonne ausgerichtet zu recht und erreichte hier Werte von ca. 50-60 Watt. Die Powerstation wäre in ca. 12 Stunden vollgeladen (720WH = 12h x 60 Watt). Diese Kapazität benötigten wir jedoch nie täglich, ca. 2 Tage kommt man ohne Laden aus. Wenns noch sparsamer sein soll, kann ebenfalls die Kühlbox für ein paar Stunden ausgeschalten werden, die Isolierleistung ist sehr gut. 

Für die Zukunft wäre ein längeres Kabel zur Powerstation wünschenswert. 10 Meter landen im Warenkorb und warteten auf den Praxistest. Meist ist es doch so, dass man sich ein schattiges Plätzchen unter einem Baum sucht, doch schmeißt solch eine Baumkrone einen enormen Schatten. Man möchte es gar nicht meinen während man schwitzend vorm Bulli sitzt, ist aber so ;). Also ist man gezwungen, bei wanderndem Schatten, das Panel erneut auszurichten. Übrigens, wer sich das ganze Spielchen sparen möchte, nimmt einfach den Stromanschluss am Campingplatz, aber für 4-5€ am Tag, kein Schnäppchen mehr. Wir waren außerdem einige Male an einsameren Orten und genossen hier die Autarkie.

Kleines Manko: 

Wir befanden uns auf der Fahrt in den Süden, während ich die Powerstation am 12V Bulli-Anschluss lud, wollte ich anschließend das Handy laden, dieses zeigte mir kein Reaktion an. Weder die Kühlbox konnte direkt, noch andere Geräte wollten geladen werden. Als wir etwas Ruhe hatten, checkte ich mit dem Multimeter die 12V Dose, diese lieferte zum Glück wieder Strom . Es musste lediglich eine neue Sicherung eingesetzt bzw. getauscht werden. Jedoch machte das Adapterkabel (klein auf groß 12V) keinen Mucks mehr, es scheint durchgeschmort zu sein. Die Powerstation wird generell mit schnellen Ladezeiten beworben, kann das kontraproduktiv sein?! Laut Spezifikation liefert diese im 12V-Betrieb 8A. Erst hinterher konnte ich herausfinden, dass diese Einstellungen in einer zugehörigen App abgeändert werden können. Beim nächsten Mal wird im Praxistest nachgebessert.

Fazit:

Eine schöne Spielerei, die man nicht unbedingt braucht, es würde auch ohne gehen. Aber ich kann es trotzdem weiterempfehlen, es erhöht erheblich den Komfort. Wenn man im Urlaub vergleicht, was andere mitschleppen, ist das schon ok. Den ersten Preis für Minimalismus gewinnt übrigens mit Abstand Thomas, der mit Kind und Kegel ohne "Anbauschummeleien" im Bulli auskommt - Respekt.

Wer noch weitere Frage hat, kann gerne einen Kommentar dalassen. Vielleicht habt ihr noch Verbesserungsvorschläge. Das Thema nimmt gerade Fahrt auf, man sah bereits einige andere Camper mit individuellen Lösungen. 

Sonntag, 25. September 2022

Korsika - Camping Villata 2022

 Auf Korsika gibt es immer etwas Neues zu entdecken, wir hatten bis jetzt nur "unbekannte" Stellplätze angefahren. Nun kam die Zeit, für Erholung & Entspannung - wir wissen wo wir diese finden, in den Dünen am Villata Strand. Hier bietet der Camping Platz besonders schöne Stellplätze, wir konnten sehr sonnig in erster Reihe stehen. 

Ein bissl hatten wir wohl im Freundeskreis geschwärmt, dass es sich hier leben lässt. Thomas und seine Familie kamen ebenso nachgereist (unsere Wege trennten sich zuvor), wie Flo, Susi & Leo in ihrer Elternzeit. Für eine Woche verweilten wir am südöstlichen Ende der Insel. Ein bissl unheimlich wurde es, als Flos Arbeitskollege zufällig aufkreuzte, zur Krönung stieß Alex mit seinem T2a vom IG T2 Stammtisch Süd dazu. Fairerweise muss ich sagen, dass nur wir auf dem Dünenplatz standen, die anderen suchten mehr Komfort am benachbarten Campingplatz California, der etwa in 200m Luftlinie entfernt liegt.


Mittwoch, 21. September 2022

Korsika - Col de Bavella & Alta Rocc'ânes

 Sehr schöne Eindrücke haben wir im Landesinneren Korsikas gesammelt. Für reichlich Abwechslung ist auch hier gesorgt. Wir konnten bei Sierra de Scopamene auf einem sehr einfachen Campingplatz stehen, der wiederum direkt an die Eselfarm von Paule Schlemaire grenzt.  Sie bietet Touren zum Eselwandern an - ein Highlight für Kinder!

In der Region Col de Bavella reihen sich wieder einige Kurven aneinander und führen durch malerische Landschaften. Auf ca. 1200 m Höhe, am Scheitel der Passstraße, hat man einen schönen Blick, anschließend führt kurvenreich der Weg zurück auf Meereshöhe. 



Sonntag, 18. September 2022

Korsika - Küstenstraße D81

 Diese sehr kurvenreiche Küstenstraße ist ein besonderes Schmankerl. Wir hatten bereits 2018 das Vergnügen, als wir aus dem Süden kommend, diese Strecke bewältigten. Wir waren nun bereit für einen neuen Blickwinkel. Direkt am Abgrund, auf der zum Meer gewandten Seite, kamen wir in den Genuss einer besonders schönen Aussicht. Das schöne an der Strecke ist, dass es kaum Steigung gibt und diese gemütlich mit 30 - 40 km/h im Schnitt zu fahren ist. (Thomas darf auch gerne schneller :p ). Wem Frau/Kinder/Beifahrer zu quengelig wird, kann sie die zahlreichen Kurven zählen lassen, garantiert sind sie Stunden beschäftigt! :D

An den Kurven hatten zum Glück alle Spaß, ich durfte mir nur von meinen Kleinen anhören: "jetzt steigt der schon wieder aus und Klick, Klick, Klick, er hat doch schon sooo viele Fotos gemacht". Aber dann gäb es nix zum Schauen - für die digitale Unterhaltung muss doch auch gesorgt werden.

Der schönste Fleck ist: "Les Chalanches de Piana", hier bitte aussteigen und ein Bild (oder auch zahlreiche mehr) machen, auch wenn ihr nicht so tolerante Beifahrer habt wie ich.

Donnerstag, 15. September 2022

Korsika - Fango Tal

 Korsika bietet einen herrlichen Kontrast zwischen Meer & Berge. Gerade lässt man die Füße ins herrlich warme Mittelmeer baumeln, befindet man sich ein paar Kilometer weiter auf kurvigen Straßen entlang der Küste. Nach einem weiteren Moment des Staunens gehts für uns weiter landeinwärts. Am Fuß des Monte Cinto, dem höchsten Berg Korsikas (2703 m), liegt das Fango Tal. An einem einsamen, schwer zugänglichen Parkplatz konnten wir für eine Nacht stehen. Zum Glück ist der Bulli sehr geländegängig, Steigungen und Schlaglöcher können zum Staunen Vieler gut gemeistert werden. Den Westi-Anhänger schleift Mucki ohne Probleme auch noch mit. Übrigens trennten sich hier die Wege von Thomas und uns, wir sollten uns jedoch nochmals treffen.

Wer das Tal besucht, sollte unbedingt eine Fluss Wanderung unternehmen, die Badegumpen sind warm genug zum Planschen.